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  • nmw 12:23:36 on 2012/02/05 Permalink | Reply
    Tags: , Deutschland, , Propaganda, Regierung, Zensur   

    Warum, Frau Angela Merkel, wurde dieser Vorschlag zum “Dialog über Deutschland” von der neuen Website der Bundesregierung zurückgehalten? 

    Folgender Vorschlag / Beitrag wurde anderthalb Tagen zurückgehalten, bevor er endlich am Freitag abend veröffentlicht wurde. In der Zwischenzeit wurden hunderte andere Vorschläge — viele davon hirnlos, lächerlich, oder nicht einmal in verständlicher deutscher Sprache — freigegeben.

    Dafür möchte ich eine Erklärung haben.

    Vielen Dank im Voraus! :)

    Vernetzte Medien- und Kommunikationskompetenz (Media Literacy) als Mittel gegen Propaganda + Zensur

    Schon Martin Luther hat Medienkompetenz (Media Literacy) in den Mittelpunkt der Bildung gestellt, doch heute sind Kompetenzen in Sachen vernetzter Medien und Kommunikation wichtiger denn je als Mittel zur Vermittlung und als Gewährleistung für sowohl eine funktionierende Wirtschaft als auch eine sozial zusammenhängende Gesellschaft.

    Das Bildungsniveau in dieser Hinsicht ist katastrophal schlecht.

    Es ist dringenst Notwendig, dass alle deutsche Bürger in Sachen offener Kommunikation ausreichend ausgebildet werden. Ansonsten droht ein Absinken der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der deutschen Wirtschaft und auch eine weiter auseinander klaffende Gesellschaft — und vielleicht könnte das sogar schliesslich in einer Art Revolution, wie die des sogenannten “Arabischen Frühling” Revolution, enden.

    Als Beispiel hierfür betrachten Sie bitte die Tatsache, dass mein gestern um 13:26 erstellter Vorschlag “Zukunft der Arbeit — neue Gedanken für eine neue Welt” erst um 18:55 veröffentlicht wurde. In den dazwischen liegenden 5.5 (in Wörtern: Fünf ein halb) Stunden wurden weit mehr als 100 andere Vorschläge veröffentlicht. In aller Wahrscheinlichkeit wurde mein Vorschlage niemals von auch nur einer Person gelesen, denn solch eine Person hätte über 20 Seiten zurückblättern müssen, um diesen Beitrag überhaupt erst einmal zu sehen!

    Ich möchte damit nicht sagen, dass dieser Beitrag gewollt zensiert wurde, aber es ist doch schon wichtig zu erkennen, dass die Art und Weise, wie wir mit Medien-Technologien umgehen, eine enorme Wirkung darauf hat, welche Gesellschaft daraus entstehen kann (und welche Gesellschaft daraus wahrscheinlich entstehen wird).

    Die deutsche Regierung sollte alles mögliche tun, um mit Hilfe von Bildung blutige Revolutionen zu verhindern.

     
  • nmw 17:55:25 on 2012/02/01 Permalink | Reply
    Tags: Arbeit, Bundeskanzlerin, , , Website, Websites, Wirtschaft, Zukunft der Arbeit   

    Dialog über Deutschland 

    Das neue Portal der Bundesregierung scheint schon ab den ersten Tag ein Flop zu sein. Wer ein Vorschlag vorschlägt, muss scheinbar damit rechnen, dass der Vorschlag erst Stunden oder vielleicht sogar erst Tage später auf der Website erscheint — denn der Vorschlag muss zuerst von einer Redaktion geprüft werden (die scheinbar viel zu wenig besetzt ist).

    Ich habe heute ein Vorschlag geschrieben, und der ist bis jetzt immernoch nicht erschienen. Hier ist eine Kopie des Vorschlags:

    Wir müssen neue Gedanken über Arbeit schmieden, denn die Arbeitswelt ist heute auch eine grundsätzlich neue Welt.

    Wir müssen weg von der Idee von einem festen Arbeitsplatz, und hin zu einer Idee, die das Arbeiten selber in den Mittelpunkt setzt. Das heisst: Mehr Fokus auf die Tätigkeiten — oder sogar auf die Ergebnisse der Tätigkeiten — und weniger Akzent auf wer diese Tätigkeiten tatsächlich ausführt.

    Konkret bedeutet das: Es sollte mehr in Projekte investiert werden als in Erhaltung von Arbeitsplätzen. Arbeiter (und Arbeitssuchende) sollten darin unterstüzt werden, sich in Projekten einbringen zu können, ohne dass dies notwendigerweise auf ein Arbeitsvertrag hinaus zielen müsste. Als ein Beispiel dafür, wieviel Bürger auch ohne einen festen Arbeitsplatz machen können, könnten wir etwa das Engagement bei dem Jahrhunderthochwasser an der Elbe in 2002 [ http://de.wikipedia.org/wiki/Elbhochwasser_2002 ] nennen.

    Hierzu müssten die Bundesregierung und auch andere Ämter viel mehr Transparenz im Arbeitsmarkt fördern. Wenn Projekte / Arbeiten vergeben werden, müsste viel mehr getan werden, sodass ein offener Austausch von Information gewährleistet werden kann.

    Um solche Informationsplatformen möglichst optimal zu gestalten, sollten Experten in Sachen offener Kommunikation herangezogen werden. Offene Kommunikation ist ein wesentlicher Bestandteil für die neue Welt, in der wir Leben. Wer auf solche Fundamente baut, kann mit hervorragen Ergebnissen in der Weltwirtschaft rechnen.

     
  • nmw 18:21:10 on 2011/10/24 Permalink | Reply
    Tags: Clay Shirky, Filter Failure, Moderation, Peer Review, Professional, Publishing, Science, Scientific, Scientific Publishing, Wissenschaft, Wissenschaftlich   

    Der Zusammenbruch von Moderation bzw. “Peer Review”: Clay Shirky’s “Filter Failure” 

    When you feel yourself getting too much information, I think the discipline is not to say to yourself: “What’s happened to the information?” — but rather: “What filter just broke?”

     
  • nmw 17:01:15 on 2011/10/22 Permalink | Reply
    Tags: Bank, Banken, Euro, Europa, Hans-Werner Zinn, Krise, Währung, Wähungskrise   

    Interview mit Hans-Werner Sinn (Universität München) im BBC über die Euro-Krise 

    I think the principle must be and should be in Europe that if a country borrowed, it will have to repay it’s debt — and if it can’t, then the lender has to bear the losses.

    [...]

    We have agreed to these rescue facilities because there is so much pressure being put on Germany (that is the simple answer), not because someone really believes this is the right thing to do.

    [3:15 - 6:00]

    http://downloads.bbc.co.uk/podcasts/worldservice/wbnews/wbnews_20111021-1834a.mp3

     
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