Dialog über Deutschland

Das neue Portal der Bundesregierung scheint schon ab den ersten Tag ein Flop zu sein. Wer ein Vorschlag vorschlägt, muss scheinbar damit rechnen, dass der Vorschlag erst Stunden oder vielleicht sogar erst Tage später auf der Website erscheint — denn der Vorschlag muss zuerst von einer Redaktion geprüft werden (die scheinbar viel zu wenig besetzt ist).

Ich habe heute ein Vorschlag geschrieben, und der ist bis jetzt immernoch nicht erschienen. Hier ist eine Kopie des Vorschlags:

Wir müssen neue Gedanken über Arbeit schmieden, denn die Arbeitswelt ist heute auch eine grundsätzlich neue Welt.

Wir müssen weg von der Idee von einem festen Arbeitsplatz, und hin zu einer Idee, die das Arbeiten selber in den Mittelpunkt setzt. Das heisst: Mehr Fokus auf die Tätigkeiten — oder sogar auf die Ergebnisse der Tätigkeiten — und weniger Akzent auf wer diese Tätigkeiten tatsächlich ausführt.

Konkret bedeutet das: Es sollte mehr in Projekte investiert werden als in Erhaltung von Arbeitsplätzen. Arbeiter (und Arbeitssuchende) sollten darin unterstüzt werden, sich in Projekten einbringen zu können, ohne dass dies notwendigerweise auf ein Arbeitsvertrag hinaus zielen müsste. Als ein Beispiel dafür, wieviel Bürger auch ohne einen festen Arbeitsplatz machen können, könnten wir etwa das Engagement bei dem Jahrhunderthochwasser an der Elbe in 2002 [ http://de.wikipedia.org/wiki/Elbhochwasser_2002 ] nennen.

Hierzu müssten die Bundesregierung und auch andere Ämter viel mehr Transparenz im Arbeitsmarkt fördern. Wenn Projekte / Arbeiten vergeben werden, müsste viel mehr getan werden, sodass ein offener Austausch von Information gewährleistet werden kann.

Um solche Informationsplatformen möglichst optimal zu gestalten, sollten Experten in Sachen offener Kommunikation herangezogen werden. Offene Kommunikation ist ein wesentlicher Bestandteil für die neue Welt, in der wir Leben. Wer auf solche Fundamente baut, kann mit hervorragen Ergebnissen in der Weltwirtschaft rechnen.